Unsere Projekte

2022

Austropop. Von Mozart bis Falco.

Der Austropop beginnt eigentlich schon bei Mozart und Schikaneder – dies spiegelt sich auch bei Falco wider, womit gleich der Rahmen der neuen Ausstellung gegeben ist, die Popphänomene thematisch über die Zeiten hinweg gegenüberstellt und von einem Kurator*innen-Team des Theatermuseums gemeinsam kuratiert wird.

www.theatermuseum.at

Schöner Essen. Amboss Design und Tischkultur 1950-1970

In den frühen 1950er Jahren, als der Wirtschaftsaufschwung nach dem Krieg begann, änderten sich auch die Ess- und Ernährungsgewohnheiten der Österreicher. Die Lust am Kochen stieg und somit auch die Freude an der Ästhetik des Essens und des Tischdeckens. „Schöner Essen“ war nun kein Eliten-Thema mehr, sondern wurde auch für den Mittelstand relevant und erschwinglich.

www.moebelmuseumwien.at

Cranach der Wilde, die Anfänge in Wien

Diese Ausstellung, die das Kunsthistorische Museum gemeinsam mit der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur konzipiert, ist die weltweit erste, die sich den künstlerischen Anfängen Lucas Cranachs d. Ä. (1472–1553) widmet.

www.khm.at

Große Sommerauktion

In den dreimal pro Jahr stattfindenden Auktionen versteigert das Auktionshaus im Kinsky Kunstwerke und Objekte der Sparten: Zeitgenössische Kunst, Klassische Moderne, Gemälde des 19. Jahrhunderts und Alte Meister, Jugendstil & Design sowie Antiquitäten. Weltrekorde und Spitzenpreise konnten in all diesen Sparten erzielt werden.

 

Kinsky AuktionshausSom

Geschäfte mit Kopien. Der „Fotografische Kunstverlag Otto Schmidt"“

Leopold Museum

"Im Sommer ist das Grafische Kabinett im Leopold Museum dem Fotografischen Kunstverlag Otto Schmidt gewidmet, der um 1900 als einer der bedeutendsten europäischen Produzenten für Vorlagenstudien in Wien galt.

Schmidt veröffentlichte das Bildmaterial über Medien wie Mappenwerke, Zeitschriften, Postkarten und Bücher. Die Ausstellung orientiert sich in ihrer Darstellung nicht an Werkgruppen, sondern untersucht die Prozesse der Produktion, Bilderzirkulation und -konsumtion, was auch das Austauschverhältnis zur bildenden Kunst, insbesondere der Malerei, beinhaltet."

www.leopoldmuseum.org

Oceans. Collections. Reflections. George Nuku

Weltmuseum Wien

"George Nukus Installationsprojekt erstreckt sich über neun Galerien des Weltmuseum Wien. Es beginnt in der Säulenhalle und nimmt die Besucher*innen mit auf eine Reise durch mehrere Ausstellungsräume.  Nuku vereint Sammlungen aus dem Naturhistorischen Museum Wien und dem Weltmuseum Wien. Diese werden mit Nukus eigenen, aus Plexiglas und Polystyrol handgeschnitzten Kunstwerken verbunden und verschmolzen. Das Ergebnis ist eine Reise durch Zeit und Raum. Jeder Raum präsentiert ein eigenes Thema, eine Welt für sich, und doch ist jeder Raum eng mit den vorhergehenden und nachfolgenden Räumen verbunden. Die Ideen und Werke Nukus bringen die Untrennbarkeit von Natur und Kultur zum Ausdruck.

Das hier in Wien präsentierte Projekt kann als bisheriger Höhepunkt in Nukus Karriere gesehen werden, die sich über mehr als 120 Großprojekte weltweit erstreckt, und als Ausdruck seines anhaltenden Wunsches, seinen gesammelten Erfahrungsschatz mit allen Zuschauer*innen gleichermaßen zu teilen."

www.weltmuseumwien.at

MARCHFELD Geheimnisse - Mensch. Kultur. Natur.

Niederösterreichische Landesausstellung 2022

"Bereits vor 30.000 Jahren hinterließen Menschen erste Spuren in dieser Region im Herzen Zentraleuropas. Heute ist das Marchfeld sowohl intensiv genützte Kulturfläche als auch geschützter Lebensraum für eine vielfältige, bunte Pflanzen- und Tierwelt. Aber auch wichtige Kulturdenkmäler wie die Barockschlösser sind Teil der Region zwischen den Metropolen Wien und Bratislava. Gründe genug, die Geheimnisse dieser besonderen (Lebens-)Welt neu zu entdecken! Die „Marchfeld Geheimnisse“ werden in den barocken Räumlichkeiten des Schlosses Marchegg lebendig. Dabei steht die enge Beziehung zwischen Mensch und Natur im Laufe der Geschichte im Mittelpunkt der Ausstellung."

Niederösterreichische Landesausstellung 2022

In 80 Münzen um die Welt

Kunsthistorisches Museum

"Die Ausstellung lässt 16 historische Persönlichkeiten, darunter Kleopatra, Marco Polo, Wolfgang Amadeus Mozart und die österreichische Weltreisende Ida Pfeiffer, zu Wort kommen – oder vielmehr den Inhalt ihrer Geldbörsen. In einer musealen Reise durch Raum und Zeit erfahren Besucher*innen Münzgeschichte(n), verpackt in Reiseanekdoten rund um den Globus. Es werden Gleichzeitigkeit und Vielfalt unterschiedlicher Währungen dargestellt. Mit welchen Münzen bezahlte man auf Madagaskar oder in Indien, während in Kalifornien der Goldrausch herrschte? Ida Pfeiffer hat darauf eine Antwort. Sie unternahm zwei Weltreisen, überquerte drei Ozeane und kam wohl mit über hundert verschiedenen Münzsorten in Berührung."

www.khm.at

Iron Men

Kunsthistorisches Museum

"Das Kunsthistorische Museum Wien widmet sich in seiner großen Frühlingsausstellung einem künstlerisch und kulturell hochbedeutenden Aspekt der europäischen Renaissance – dem Harnisch. Im Zentrum der 170 Objekte fassenden Ausstellung stehen Meisterwerke der Wiener Hofjagd- und Rüstkammer, ergänzt durch Leihgaben aus dem Metropolitan Museum of Art in New York und der Real Armeria in Madrid."

www.khm.at

Reiternomaden in Europa

Schallaburg

"Die lädt Schallaburg mit „Reiternomaden in Europa – Hunnen, Awaren, Bulgaren, Ungarn“ auf einen Streifzug mit den Steppenreitern des Frühmittelalters ein. Oftmals in der Geschichte als brandschatzende Völker dargestellt – werden die Reiternomaden auf der Schallaburg unter einem anderen Blickwinkel betrachtet und so eröffnet sich eine neue Sicht auf ihre Lebensweisen."

www.schallaburg.at

Viva Venezia

Belevedere

"Viva la Mamma! In einem Schlüsselmoment des 1950er-Jahre-Films nimmt Sissi inmitten der jubelnden Masse auf dem Markusplatz ihr Kind in die Arme. Die Szene hat ihre Wurzeln in einem Mythos, der seit dem 19. Jahrhundert zum kollektiven Gedächtnis Österreichs gehört: Venedig. So wie viele Mythen wurde diese Vorstellung von der Lagunenstadt erst erfunden – auch über zahlreiche bildnerische Darstellungen. Viva Venezia!"

www.belvedere.at

Dalí – Freud Eine Obsession

Belvedere

"Salvador Dalí und Sigmund Freud: die Kunst des einen – die Theorien des anderen. Nachweislich war Dalí von Freuds Lehren fasziniert, mehr noch: besessen. Über Jahre hinweg verfolgte ihn die fixe Idee, sein großes Idol zu treffen. Mehrfach scheiterte dies. Im April 1937 versuchte der Künstler sein Glück in Wien – erfolglos. Endlich kam das Treffen auf Vermittlung von Stefan Zweig und Edward James im Juli 1938 in London doch zustande. Wie sich diese Obsession im Werk des Surrealisten niederschlägt und sich in Dalís surrealistischen Bildwelten offenbart, zeigt diese umfassende Ausstellung."

www.belvedere.at

2021

Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum

Haus der Geschichte Österreich

"Was tun mit den Überbleibseln des Nationalsozialismus? Gehören sie in ein Museum? Sollten sie entsorgt werden? Ist es vertretbar, sie am Flohmarkt oder im Internet zu verkaufen? Was ist Erinnerung, was Verklärung und was gar Wiederbetätigung?

Objekte mit Bezug zum Nationalsozialismus werden an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Zusammenhängen entdeckt – ob im eigenen Keller, auf Flohmärkten oder einem Online-Portal, im Nachlass von Verwandten oder gar im Müll. Auch wenn die eigene Familiengeschichte nicht mit dem Nationalsozialismus verstrickt ist, lösen solche Funde Gefühle zwischen Scham, Abgrenzung und Faszination aus. Die Ausstellung „Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum“ fragt nach der gesellschaftlichen Verantwortung im Umgang mit Relikten des Nationalsozialismus und setzt sich damit auseinander, wie diese Dinge das demokratische Bewusstsein in der Gegenwart stärken können."

www.hdgoe.at

Alma M. Karlin - Einsame Weltreise

Weltmuseum Wien

"Das Weltmuseum Wien wird in Zusammenarbeit mit dem Regionalmuseum Celje in dieser Ausstellung sowohl Alma M. Karlins ethnografische Sammlung als auch ihre Fotografien, welche in der Slowenischen Nationalbibliothek aufbewahrt werden, zeigen und somit die Biografie einer unkonventionellen Reisenden einer breiteren Öffentlichkeit nahebringen."

www.weltmuseumwien.at

Josef Hoffmann. Fortschritt durch Schönheit

MAK

"Mit der bisher umfassendsten Retrospektive zu seinem Gesamtwerk würdigt das MAK das eindrucksvolle Schaffen des Architekten, Designers, Lehrers und Ausstellungsmachers Josef Hoffmann (1870–1956), der zu den zentralen Figuren der Wiener Moderne und internationalen Lebensreformbewegung um 1900 zählt. Schönheit durch Gestaltung in das Leben seiner Kund*innen zu bringen war für ihn gleichbedeutend mit ästhetischem und sozialem Fortschritt."

www.mak.at

Benin. Geraubte Geschichte

Markk Hamburg

"Die koloniale Besetzung des Königreichs Benin durch britische Truppen im Februar 1897 markierte das Ende eines der mächtigsten westafrikanischen Königreiche. Eine der Folgen war die weltweite Verstreuung von tausenden Kunstwerken aus Bronze, Elfenbein und Holz, die aus dem königlichen Palast geraubt wurden."

www.markk-hamburg.de

"Griaß eich die Madln, servas die Buam!" Das Phänomen Heinz Conrads. Conférencier, Schauspieler, Medienstar

Wienbibliothek 

"Mit dem Nachlass von Heinz Conrads beherbergt die Wienbibliothek im Rathaus einzigartige Dokumente zu einem der bedeutendsten Unterhaltungskünstler der Nachkriegszeit. Mit Erfolgen in Kabarett, Theater, Rundfunk und schließlich im Fernsehen avancierte Heinz Conrads zu einem Publikumsliebling mit enormer Reichweite und Wirkung, den es als wichtigen Mitgestalter der österreichischen Nachkriegsidentität kritisch zu beleuchten gilt."

www.wienbibliothek.at

Staub & Seide Steppen- und Seidenstraßen

Weltmuseum Wien

"Die Ausstellung Staub & Seide. Steppen- und Seidenstraßen lädt zu einer vielschichtigen Spurensuche durch Geschichte und Gegenwart ein und fragt nach den Verbindungen der historischen Routen mit der „Neuen Seidenstraße“.
Stoffe und Ikat-Webereien aus Seide, Tee und „Wilde Äpfel“ gelangten einst auf den mythenumwobenen historischen Handelsrouten, die schon Marco Polo bereiste, nach Europa. Doch eine Seidenstraße hat es nie gegeben. Weder damals noch heute handelt es sich um eine einzelne Straße oder nur um Seide als einziges Transportgut. Vielmehr war und ist es ein loses, sich veränderndes Geflecht aus Land- und Seerouten, das China mit Europa und anderen Weltgegenden verbindet."

www.weltmuseumwien.at

NS-Kunstpolitik in Wien

Wien Museum

"Von rund 3 000 Künstler*innen haben sich die Mitgliederakten der NS-Reichskammer erhalten, die erstmalig in einem größeren Kontext beforscht wurden. Das neue Quellenmaterial ermöglicht Einblicke in die politischen Machtstrukturen, Abläufe, Netzwerke und die künstlerische Haltung des NS-Regimes, der Akteur*innen sowie ihrer Kunstwerke.

Die neuen Ergebnisse werden in der Ausstellung Auf Linie. NS-Kunstpolitik in Wien präsentiert. Originalobjekte und Dokumente geben Aufschluss über das Werk der Künstler*innen sowie die politische Propagandakunst. Das Wiener Kulturamt als wichtiger Auftraggeber und Initiator für die NS-konforme Kunst wird ebenso vorgestellt wie die Elite der NS-Kunst, die „Gottbegnadeten“. Ein Blick auf die Situation nach 1945 lässt künstlerische und personelle Kontinuitäten kritisch hinterfragen."

www.wienmuseum.at

Home Stories. 100 Jahre, 20 Visionäre Interieurs,

Möbelmuseum Wien

"Unser Zuhause ist Ausdruck unseres Lebensstils, es prägt unseren Alltag und bestimmt unser Wohlbefinden. Die Ausstellung »Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs«, gibt eine Übersicht über das private Interieur, seine Geschichte und Zukunftsperspektiven."

www.moebelmuseumwien.at

Arm und Reich

Dom Museum

"Armut und Reichtum sind bei allen Gegensätzen kaum zu trennen: Der Reichtum weniger baut auf der Armut vieler auf. Ökonomische und soziale Ungleichheit hat verschiedenste Auswirkungen auf Lebensglück, Bildung und Gesundheit – ein Umstand, der während einer Pandemie besonders augenscheinlich wird.

Die Ausstellung lotet die komplexen Facetten ungleicher Verteilung aus und folgt diesem zeitlosen Thema vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Mittels Zeichnung, Druckgrafik, Malerei, Fotografie und multimedialer Installationen werden Ausprägungen von Armut und Reichtum beleuchtet und vor allem auch ihre unauflösbare gegenseitige Bedingung thematisiert."

www.dommuseum.at

Showroom Wiener Werkstätte

MAK

"Mehr Raum für die Wiener Werkstätte (WW): Im Saal über der MAK-Schausammlung Wien 1900 steht die berühmte Institution gänzlich im Mittelpunkt und erhält durch die Beschäftigung eines zeitgenössischen Künstlers mit ihren vielfältigen Produkten – Möbel, Textilien, Tapeten und Metallobjekte – besondere Aufmerksamkeit. Der Londoner Designer Michael Anastassiades wurde eingeladen, Exponate aus dem MAK-Bestand auszuwählen, vor allem aber erhielt er die Möglichkeit, aus der umfangreichen Sammlung des WW-Experten Ernst Ploil zu schöpfen."

www.mak.at

Im Blick. der Canalettoblick

Belvedere

"Wiens berühmteste Stadtansicht und ihre Geschichte stehen im Zentrum dieser Publikation. Mitte des 18. Jahrhunderts malte Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, Wien vom Oberen Belvedere aus gesehen, den weltberühmten "Canalettoblick". Dieser Ausblick lockt bis heute viele Besucher_innen an und wird bei städtebaulichen Entscheidungen häufig als Maßstab herangezogen. Anhand der historischen Herleitung und der Gegenüberstellung der Veduten unterschiedlicher Künstler_innen wird veranschaulicht, wie sich die Ansicht der Stadt vom Belvedere aus im Laufe der Geschichte entwickelte."

www.belvedere.at

Re:Present Unlearning Racism

Wien Museum

"Re:Present ist ein Ausstellungsprojekt des Calle Libre Street-Art-Festivals in Kooperation mit dem Weltmuseum Wien. Aktivist*innen und Künstler*innen – unter anderem aus der Street Art Szene – beziehen in den imperialen Räumlichkeiten des Weltmuseums Wien künstlerisch Stellung zu Themen wie Rassismus, Kolonialismus und Eigen- sowie Fremddarstellungen/Repräsentationen."

www.weltmuseumwien.at

Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte:

Burg Schlaining

"Jubiläumssammelbände liefern umfassende historische Auseinandersetzung mit dem Burgenland

Unter der Leitung von Kurator DDr. Oliver Rathkolb wurden im Zuge der Jubiläumsausstellung „Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte“ gemeinsam mit 52 Autorinnen und Autoren zwei wissenschaftliche Sammelbände verfasst, um die Ausstellung zu vertiefen und die Perspektiven und Inhalte entsprechend zu erweitern. Am 4. August 2021 überreichte DDr. Oliver Rathkolb die ersten Exemplare an Landeshauptmann Hans Peter Doskozil."

www.friedensburg.at

Lovis Corinth. Das Leben, ein Fest!

Belvedere

"Die vielen Seiten des Lovis Corinth: Sowohl die Einordnung seines Werks in den Kanon der Kunsthistorie als auch die Ambivalenzen seines intensiven Lebens werfen nach wie vor Fragen auf – wer war dieser Künstler, der es über Epochen und Stilrichtungen hinweg schaffte, in seinen Bildern das pure Leben einzufangen?

Die Motive seiner Arbeiten sind Ausgangspunkt der Ausstellung, den künstlerischen Werdegang von Lovis Corinth zu verfolgen und seine Sonderstellung in der Kunstgeschichte zu erklären."

 

www.belvedere.at

Höhere Mächte. Von Menschen, Göttern und Naturgewalten. Eine Schau in drei Akten.

Kunsthistorisches Museum

"In ihrer Frühjahrsausstellung erzählen das Kunsthistorische Museum, das Weltmuseum Wien und das Theatermuseum gemeinsam von der Hinwendung zu höheren Mächten in verschiedenen Kunstrichtungen, Kulturen und Epochen. Unter dem Motto „Seeing across Cultures" greifen rund 100 Objekte, die zum Teil noch nie öffentlich präsentiert wurden, dieses höchst aktuelle Thema auf und schaffen für die Besucher einen Raum für überraschende Begegnungen, Assoziationen und Emotionen.
BWM Architekten schufen imposante Raumbilder, die quasi den „Gesprächsstoff“ für die anregenden Dialoge der so unterschiedlichen Objekte beisteuern. In drei Sälen der Gemäldegalerie des KHM werden drei recht unterschiedliche Akte von BWM in Szene gesetzt."

www.khm.at

Erwin Wurm. Dissolution

MAK

"Erwin Wurms Keramik-Skulpturen, die an abstrakte Charaktere denken lassen, spiegeln Dekonstruktionen, Deformationen, Verzerrungen, Verdrehungen sowie Auflösung und Verfall wider, doch er spielt auf der Klaviatur des Paradoxen. In den skulpturalen Formen verbindet der Künstler Realismus und Abstraktion. Die facettenreichen Gesten eines imaginären Rollenspiels sind den Betrachter*innen vertraut, die abstrakten skulpturalen Formen nehmen gleichzeitig figurative, menschliche Züge an. "

www.mak.a

2020

DONAU - Menschen, Schätze & Kulturen

Schallaburg

"Die Ausstellung lädt zu einer inspirierenden Reise flussaufwärts: Vom Schwarzen Meer durch die engen Felsschluchten des Eisernen Tors, vorbei an den weiten Ebenen Ungarns durch die malerische Wachau auf die Schallaburg."

www.schallaburg.at

Krieg Macht Nation

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr - Dresden

"Ausgehend von den europäischen Revolutionen 1848/49 zeigt die Ausstellung eine Epoche von ungeheurer Dynamik. Fabriken, Eisenbahnen, Telegrafen, Massenpresse und das Streben nach gesellschaftlicher Teilhabe veränderten nicht nur den Alltag der Menschen. Sie veränderten auch die politischen Handlungsspielräume und die Art und Weise, wie Kriege geführt wurden. Während immer effizientere Geschütze und Gewehre entwickelt wurden, organisierten sich Bürger und Bürgerinnen, um das Leid auf den Schlachtfeldern zu lindern."

www.mhmbw.de

Coronas Ahnen Masken und Seuchen am Wiener Hof 1500 – 1918

Kunsthistorisches Museum

"Die Corona-Pandemie ist für die Menschen Europas ein ebenso unfassbares wie unerwartetes Phänomen. Das liegt vor allem daran, dass wir längst vergessen haben, dass unsere Vorfahren jahrhundertelang mit der Angst vor Seuchen leben mussten. Die Ausstellung Coronas Ahnen möchte einen Beitrag dazu leisten, die Ereignisse, mit denen wir derzeit konfrontiert sind, durch den Blick auf die Vergangenheit umfassender zu begreifen."

www.kaiserliche-wagenburg.at

Sheila Hicks

MAK

"Sheila Hicks (* 1934), der das MAK als erste Institution in Österreich eine Personale widmet, zählt zu den bedeutendsten Künstler*innen der Gegenwart. Eigens für die Ausstellung entwickelt sie raumgreifende Skulpturen sowie neue Werke und bezieht ein inspiratives Objekt  der MAK-Sammlung Textilien und Teppiche ein."

www.mak.at

Maja Vukoje. Auf Kante

Belvedere

"Maja Vukoje beschäftigt sich in ihrer Malerei mit kultureller Hybridität und Transkulturalität als Grundbedingungen unserer globalisierten Lebenswelten. Über verschiedene Werkphasen hinweg hat Vukoje eine eigenständige künstlerische Sprache entwickelt. Dabei nimmt sie die Vermischung und Verschmelzung von Elementen verschiedener Kulturen nicht nur als Bildmotive in den Blick. Vukoje spiegelt diese Phänomene des Hybriden auch im Sinne einer medialen Entgrenzung der Malerei in den eingesetzten Materialien und künstlerischen Verfahren."

www.belvedere.at

IM BLICK: Elena Luksch-Makowsky Silver Age und Secession

Belvedere

"Sie begann Anfang des Jahres 2019 im Unteren Belvedere mit der Ausstellung Stadt der Frauen: die Wiederentdeckung von Künstlerinnen der Wiener Moderne. 2020 setzt das Belvedere seinen Weg fort und widmet mit Elena Luksch-Makowsky einer der zentralen Protagonistinnen dieser Epoche eine IM BLICK-Ausstellung. Werke der Künstlerin fanden sich Anfang des 20. Jahrhunderts in allen wesentlichen Wiener Kunststätten und Medien – Ver Sacrum, Wiener Werkstätte, Secession oder Galerie Miethke."

www.belvedere.at

Azteken

Weltmuseum Wien

"Die Azteken, die sich selbst als Mexica bezeichneten, beherrschten zur Zeit der spanischen Eroberung im frühen 16. Jahrhundert einen großen Teil Mesoamerikas. Als nomadisches Volk, dessen mythischer Herkunftsort Aztlán zur Bezeichnung Azteken führte, ließen sie sich schließlich auf mehreren kleinen Inseln im Texcoco-See nieder, wo sie um 1325 die Stadt Tenochtitlan, das heutige Mexiko-Stadt, gründeten. Die
Azteken schufen im 15. Jahrhundert ein gewaltiges Reich und zählten zu der im 16. Jahrhundert am ausführlichsten dokumentierten mesoamerikanischen Zivilisation."

www.weltmuseumwien.at

Fragile Schöpfung

Dom Museum

"Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart veranschaulichen die künstlerische Auseinandersetzung mit der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Vom Blumenschmuck historischer Buchmalerei, über die romantische Lust an der Urgewalt der Natur, bis zu gesellschaftspolitischen und aktivistischen zeitgenössischen Positionen zeigt die Schau verschiedene Naturvorstellungen auf und fragt nach dem Platz, den der Mensch sich darin einräumt. Natur ist hier Rückzugsort, Inspirationsquelle, ein erhabener, Ehrfurcht gebietender Ort – und dabei oft nicht mehr als eine Ressource, deren Ausnutzung letztlich auch den Menschen selbst bedroht. Zwischen liebevoller Zuwendung und Ausbeutung, Bedrohung und Faszination erweist sich das Verhältnis Mensch-Umwelt als stets präsentes Thema, das bereits vor den lebensbedrohenden Folgen der Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung von existentieller Wichtigkeit war."

www.dommuseum.at

Krieg Macht Nation. Wie das deutsche Kaiserreich entstand.

Militär historisches Museum, Dresden

"Das Konzept von Nation und Nationalstaat steht heute mehr denn je im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Sehnsucht nach Heimat und regionaler Identität. Das Militärhistorische Museum hat daher die 150-jährige Wiederkehr des Deutsch-Französischen Krieges und der Gründung des deutschen Kaiserreichs zum Anlass genommen, ein Thema aufzugreifen, dem sich lange Zeit kein großes Ausstellungsprojekt mehr gewidmet hat: der kriegerischen Gründung des ersten deutschen Nationalstaats. Die Ausstellung bildet den bislang fehlenden Mittelteil einer Trilogie zum langen 19. Jahrhundert, die 2013 mit „Blutige Romantik – 200 Jahre Befreiungskriege gegen Napoleon“ begann und die 2014 fortgesetzt wurde mit „14 – Menschen – Krieg“. Internationale Gedenkjahre werden bei dieser Trilogie zum Anlass genommen, historische Ereignisse vertiefend museal darzustellen und ihre Bezüge zur Gegenwart herauszuarbeiten, wobei dem Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen kriegsbeteiligten Ländern eine wichtige Bedeutung zukommt."

www.mhmbw.de

Beethoven bewegt

Kunsthistorisches Museum

"Das Kunsthistorische Museum Wien präsentiert in Kooperation mit dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien eine durchaus ungewöhnliche Hommage an Ludwig van Beethoven (1770–1827)."

www.beethovenbewegt.at

IM BLICK: Der Meister von Mondsee

Belvedere

Die Reihe IM BLICK im Oberen Belvedere widmet sich ab Februar 2020 einem der bedeutendsten Maler des Spätmittelalters in Österreich: dem Meister von Mondsee. Die Ausstellung vereint erstmals das gesamte Ensemble seines sogenannten Mondseer Altars und beleuchtet dieses Meisterwerk im kunst- und kulturhistorischen Kontext."

www.belvedere.at

Herbert Brandl. Exposed to Painting. Die letzten zwanzig Jahre

Belvedere

"Mit seinen großformatigen Bilderwelten zählt Herbert Brandl zu den erfolgreichsten österreichischen Malern der Gegenwart. Das Sujet Landschaft nimmt von Anfang an einen dominierenden Stellenwert in seinem Werk ein, das zwischen malerischer Abstraktion und Gegenständlichkeit changiert. Ab der Jahrtausendwende wird Brandls Begeisterung für die Monumentalität der Bergwelt verstärkt wahrnehmbar. In unterschiedlichen Formaten und Techniken interpretiert der Maler das Bergmotiv neu und spielt dabei mit expressiven Gesten, abstrakten Farbräumen und mächtigen Formgebilden. Das Belvedere 21 präsentiert ab Ende Jänner 2020 Brandls Œuvre mit dem Schwerpunkt auf Arbeiten der vergangenen beiden Jahrzehnte bis hin zu Werken, die der Künstler eigens für die Ausstellung schafft."

www.belvedere.at

Into the Night. Cabarets and Clubs in Modern Art

Belvedere

"Willkommen, Bienvenue, Welcome! Step into the pulsating world of cabarets, clubs, and cafés. Opening in February 2020 at the Lower Belvedere and Orangery, the exhibition Into the Night explores art and culture from the 1880s to the 1960s through the lens of these alternative scenes."

www.belvedere.at
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